Ali Baba und seine Räuber mitten in Rudolstadt

Für den Nachmittag des 20. Juli 2016 stand für die Kinder aus der GU sowie von ausserhalb eine Märchenaufführung auf dem Plan: Ali Baba und die 40 Räuber als Mitmachtheater. Ulrike Lenz hatte eine kompakte Textvorlage ausgewählt und einen Koffer voller orientalischer Requisiten mitgebracht. Zunächst schien das Wetter einen Strich durch die Planung zu machen: es war einfach viel zu heiß. Aber so nach und nach kamen immer mehr Kinder und Jugendliche in den Club. Und so ließ Ulrike einen orientalischen Markt und die im Fels versteckte Räuberhöhle – die mit dem bekannten Zauberspruch – entstehen.

Nach diesem ersten Durchlauf wurden die Rollen verteilt, und die Darsteller erhielten ihre mitunter sehr kostbaren und schweren Gewänder. Dies alles bei gefühlten 40 Grad im Schatten.

Nun begann das muntere Treiben um den armen Holzhändler Ali Baba, seinen geizigen Bruder Kasim und die nicht ganz vollzähligen 40 Räuber. Spielfreude war bei den Darstellern durchaus zu erkennen – bei dem einen mehr, beim anderen weniger. Zum großen Finale werden im Original die auf Ali Babas Hof in Tonkrügen versteckten Räuber ja durch die umsichtige Sklavin Morgiana in heißem Öl gebadet. In unserer Fassung durften die Räuber aber ihr Leben behalten, es war ja eh schon heiß genug. Die Räuber mussten aber versprechen, nie wieder in die Stadt zu kommen, in der Ali Baba mit seiner Familie wohnte.

Wie beim richtigen Theater gab es am Schluss auch hier im Club viel Applaus für die Darsteller und für die Regisseurin Ulrike. Und den hatten sich alle redlich verdient.

 

Reinhard Rösch

 

 

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