Kindersitzgruppe für die Gemeinschaftsunterkunft

DANKE an die Sponsoren

Wie jedes Jahr, fand auch 2016 das Sommerfest in Cumbach statt. Die Organistoren haben beschlossen, mit dem Reinertrag aus dem Verkauf von Kuchen, Bratwürsten etc. eine gemeinnützige Einrichtung zu unterstützen. Die Wahl fiel auf die Ehrenamtsinitiative Neue Nachbarn Rudolstadt. Mit dem Erlös aus dem Cumbacher Sommerfest konnte ein – insbesondere von den Kindern in der Gemeinschaftsunterkunft in Rudolstadt – schon lange gehegter Wunsch realisiert werden: Die Aufstellung einer Kindersitzgruppe. Diese sehr schöne Sitzgruppe hat nun ihren Platz vor dem CLUB auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses in Rudolstadt gefunden und wurde von den Kindern bereits begeistert in Beschlag genommen.

Im Namen der Neuen Nachbarn und der Kinder bedanken wir uns sehr herzlich bei der evangelischen Kirchgemeinde Cumbach, bei der Fröbelschule in Cumbach und beim Kindergarten „Sputnik“.

Erfolgreiche Arbeitsmarktintegration

Eine Chance für beide Seiten

Aimal Nabizada ist seit Oktober 2015 in Deutschland. Der 28-jährige Afghane musste seine Heimat aufgrund der sich dort zunehmend verschärfenden Sicherheitslage verlassen. Nach einigen Zwischenstationen fand er in der Gemeinschaftsunterkunft in Rudolstadt neue Freunde und jetzt auch neue Perspektiven. Mit Unterstützung des Initiativkreises „Neue Nachbarn Rudolstadt“ konnte er jetzt im Architekturbüro Dr. Lindenmann in Rudolstadt hospitieren.

Aimal ist gelernter Bauingenieur und hat sich durch viel Eigeninitiative bereits gute Kenntnisse der deutschen Sprache angeeignet, was ihn zu einem wertvollen Mitarbeiter im Architekturbüro macht. „Wir machen Aimal fit für den Hochbau, nehmen ihn mit auf Baustellen und vermitteln ihm die in Deutschland herrschenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Seine Arbeitsmoral und seine Leistungen sind beispielhaft.“, so Dr. Rainer Lindemann.

Einer Festanstellung von Aimal steht seitens Dr. Lindenmann nichts im Wege. Allein das Genehmigungsverfahren bei der Ausländerbehörde läuft mittlerweile schon über 6 Wochen. Ein Bescheid liegt immer noch nicht vor. Hier wünschen sich die Beteiligten, dass rechtliche Möglichkeiten geschaffen werden, die neuen Mitbürger unserer Stadt und unseres Landes schneller und unkomplizierter die Arbeitsaufnahme zu ermöglichen.

Aimal möchte allen Menschen danken, die ihn bisher unterstützt und ihm geholfen haben, hier eine neue Heimat zu finden. „Ich möchte helfen und arbeiten – für Deutschland und für mich.“ Und Dr. Lindenmann ergänzt: „Eine Anstellung in meinem Büro ist für Aimal, aber auch für uns eine Chance…“ Auf solche Chancen warten viele weitere Geflüchtete.